
Das waren die ersten Champions der Sonntags-Liga:
| 1904 - 1905 |
Imogene F.C. |
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| 1905 - 1906 |
Kadiköy F.C. |
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| 1906 - 1907 |
Kadiköy F.C. |
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| 1907 - 1908 |
Moda F.C. |
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| 1908 - 1909 |
Galatasaray |
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| 1909 - 1910 |
Galatasaray |
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| 1910 - 1911 |
Galatasaray |
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| 1911 - 1912 |
Fenerbahçe |
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| 1912 - 1913 |
nicht gespielt |
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| 1913 - 1914 |
Fenerbahçe |
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| 1914 - 1915 |
Fenerbahçe |
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Die ersten Zuschauer der Sonntags-Ligaspiele waren zum größten Teil Engländer und Griechen. Nur wenige Türken befanden sich unter ihnen. Mit der Zeit wurde das Fußballspiel vom Gesetz her und von Abdülhamit II. jedoch lockerer gesehen. Dadurch ermutigt, wurden neue türkische Fußballclubs in İzmir und İstanbul gegründet.
Von den Schülern des Galatasaray Sultan´s Kolleg wurde 1905 eine Mannschaft ohne Clubnamen gegründet. Zu den Spielern gehörten: Ali Sami (Yen), Asim Tevfik (Sonumut), Emin Bülent (Serdaroglu), Bekir (Sitki), Nikolof (Kaptan), Tahsin Nahit und Abidin Daver. Da es sich um Schüler des Galatasaray Gymnasium handelte, tauften die Zuschauer die Mannschaft in Galatasaray F.C.
Nach der Gründung des Galatasaray F.C. wurde in Kadiköy vom Saint Joseph Kolleg der Türkischlehrer Ender, Hintli Asaf (der Inder), Nurizade Ziya, Galip, Nasuhi, Sevkati, Elkatipzade Mustafa und sein Bruder Haldun, Hakki Saffet, Ayetullah, Hasan und Hüseyin Bey ein neuer Fußballclub gegründet. So entstand 1907 der Verein Fenerbahçe F.C.
Etwa ein Jahr später wurden mit der Bekanntgabe der 2. Konstitutionellen Regierungsperiode Vefa F.C. und Beykoz F.C. gegründet, womit sich der türkische Fußball seine Existenz sicherte. Der 1903 gegründete Beşiktaş Gymnastik Club nahm im Jahre 1910 den Beşiktaş F.C. in seine Aktivitäten auf und hatte damit einen neuen Fußballclub geschaffen. 1912 wurde durch den Fenerbahçe F.C., Türk Idman Ocagi und andere Organisationen die Freitagsliga gegründet. Wegen des Balkankrieges konnten sie ihre Aktivitäten erst 1915 aufnehmen. Die Gründung der Freitagsliga zog die Gemüter der Sonntagsligisten auf sich. Mit Beginn des 1. Weltkrieges löste sich die Sonntagsliga auf, worauf sich die türkischen Fußballclubs in Gruppen teilten und die İstanbul Fußballvereinigungsliga und die İstanbul Champions Liga gegründeten.
1915 - 1916 wurden diese beiden Ligen vereint und in der Freitagsliga neu organisiert.
1918 wurden von dem aus Beşiktaş stammenden Seref Bey die Freitagsliga und die Türk İdman Birliği Liga vereint.
Die Champions der Freitags-Liga:
| 1915 - 1916 |
Galatasaray |
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| 1916 - 1917 |
Altinordu LY. |
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| 1917 - 1918 |
Altinordu LY. |
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| 1918 - 1919 |
kein Spiel |
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| 1919 - 1920 |
halbe Saison |
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| 1920 - 1921 |
Fenerbahçe |
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| 1921 - 1922 |
Galatasaray |
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| 1922 - 1923 |
Fenerbahçe |
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İstanbul Türk İdman Birliği - Liga Champions
| 1919 - 1920 |
Beşiktaş |
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| 1920 - 1921 |
Beşiktaş |
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In der Entwicklungsphase des türkischen Fußballs wurde sehr hart gespielt, da die Regeln nicht genug bekannt waren. Wurden beispielsweise sehr hohe Bälle geschossen oder ein Gruppenangriff auf den Torwart gestartet oder der gegnerische Spieler durch offensichtliches Beinstellen zu Fall gebracht, so wurde das als Erfolg gefeiert. Auch die Schiedsrichter konnten in dieser Zeit nicht gerade behaupten, die Regeln zu kennen. Die Spiele fanden damals meistens ohne Seitenschiedsrichter statt oder es wurde einem Fußballfan ein weißes Tuch in die Hand gedrückt und der übernahm dann die Aufgaben des Seitenschiedsrichters. Sowohl die Fußballplätze als auch die Spielgeräte entsprachen in keiner Weise den Regeln.
Mit der Zeit aber wurde das technische Spielverständnis immer wichtiger. Die türkische Fußballmannschaft hatte in dieser Zeit ihre erste ausländische Begegnung und verlor gegen die Nationalelf der Rumänen mit 0 : 1.
Etwas später spielte die rumänische Nationalelf gegen den Galatasaray F.C. und verlor 4 : 7. Im Jahre 1921 hatten die Istanbuler Auswahlmannschaften gegen mehrere mitteleuropäische Fußballclubs gespielt und dabei fiel deutlich auf, daß das Fußballspiel in der Türkei weit hinter dem europäischen Fußball zurücklag. Diese Amateurbegegnungen waren für den türkischen Fußball sehr lehrreich.
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