Um 1365 wurde Adrianopel (Edirne) für fast hundert Jahre Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Die Stadt liegt nahe der griechischen Grenze und war im 18. Jahrh. eine der sieben größten Städte Europas. Eine historische Stadt mit Brücken, Moscheenkomplexen, Karawansereien und Palästen. Im klassischen osmanischen Baustil präsentiert sich die Selimiye-Moschee (1569-75) als Mittelpunkt der Stadt. Das älteste osmanische Bauwerk ist jedoch die Eski Moschee. Einen reizvollen Kontrast bildet hier das Mauerwerk aus Ziegelstein zum weißen Marmorportal.
|
![]() Obriges Bild: Karawanserei des Rüstem Paşa Linkes Bild: Eski Moschee in Edirne, Innenansicht |
Herrliche Sandstrände erstrecken sich zu beiden Seiten der Stadt, die direkt am Nordufer des Marmarameeres liegt. Wichtigstes Bauwerk der von Sonnenblumenfeldern und Weinbergen umgebenen Hafenstadt, ist die Rüstüm Paşa Moschee. Sie entstand 1554 unter Rüstüm Paşa, der seinerzeit Großwesir von Sultan Süleyman dem Prächtigen war. Das archäologisch-ethnologische Museum enthält reichhaltige Sammlungen und ist ebenfalls einen Besuch wert.
liegt (am südlichen Marmarameer) an der gleichnamigen
Meerenge, die das Marmarameer mit der Ägäis verbindet, den Dardanellen. Das archäologische Museum von Canakkale beherbergt eine reiche Sammlung von Funden aus der Umgebung und bietet eine Kollektion von Canakkale-Keramiken. Zu einem Besuch laden auch die vielen Restaurants und Cafés an der Promenade, der lebhafte Hafen - der mit den Passagier- und Autofähren Canakkale mit der europäischen Seite verbindet - sowie die Festung Cimenlik, die heute ein Militärmuseum ist, ein. 1451 ließ Sultan Mehmet II. die Festung Kilitbahir auf der europäischen und die Festung Cimenlik auf der asiatischen Seite der Dardanellen erbauen, um so den Schiffsverkehr kontrollieren zu können.
(nachgebauten) Trojanischen Pferd zur Erinnerung an den legendären Krieg, mit Überresten der Stadtmauer, eines Tempels und eines Theaters ist ein absolutes Muß für jeden Türkeireisenden. Bisher wurden in Troja neun Siedlungsgeschichten freigelegt. Die Archäologen sind sich leider nicht einig, was die Ausgrabungen angeht und so wird auch heute noch viel spekuliert, wenn es um die Bestimmung erster Besiedlungen in Troja geht.
wurde 1326 von Orhan Ghazi, dem Sohn des Reichsgründers Osman, eingenommen und zur ersten Hauptstadt des
Osmanischen Reiches deklariert. Viele der Bauwerke aus damaliger Zeit sind bis heute gut erhalten. Im Jahre 1334 wurde im Namen Alaüddins, Bruder und Großwesir Orhans, die erste osmanische Moschee von Bursa - die Alaüddin Moschee - erbaut. Sie wurde noch innerhalb der Zitadelle errichtet. Die Yesil Moschee wurde zwischen 1413 und 1421 erbaut und ist eine der prächtigsten Moscheen des Osmanischen Reiches. In Bursa wurde die Osmanische Kunst geboren: Ali bin Ilyas, später mit Beinamen Nakkas (Nakkaş) (der Dekorateur), zog 1411 mit einer Gruppe von Meistern nach Bursa, um an der Ausschmückung der Moschee Mehmed II. mitzuwirken. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Atatürkmuseum und der Kulturpark mit dem archäologischen Museum.
(Eßkastanien). Aber auch die Natur hat hier einiges zu bieten. Die Stadt ist reich an Gärten und Parkanlagen und wird daher liebevoll "Grünes Bursa" genannt. Bursa selbst liegt an den Ausläufern des Uludağ, der mit seinen 2.543 m Höhe ein wichtiges Skizentrum der Türkei ist. Dieses Skisportzentrum mit seinen zahlreichen Hotels und Pisten ist für die nordische und alpine Disziplin, Langlauf und Heli-Ski bestens geeignet. Hier im Süden der Marmararegion sind die besten Schneeverhältnisse zwischen Ende Dezember und Ende März anzutreffen. In der übrigen Zeit lohnt auf jeden Fall ein Besuch des Uludağ-Nationalparkes mit seiner herrlichen Landschaft.© by tuerkcity.de - Mail