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Wirtschaft

Die Türkei gehört zu den wichtigsten Industrienationen des Nahen Ostens. Durch die extremen Höhenunterschiede des Landes und aufgrund des Wassermangels im Osten der Türkei, hat sich die Industrie vor allem im Westen entwickeln können.

Rund die Hälfte aller türkischen Industriebetriebe liegen im nordwestlichen Marmaragebiet in und um İstanbul, İzmit, Çorlu, Edirne und Bursa. Hier werden vor allem Textilien, Nahrungsmittel, Chemieprodukte, Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie Maschinen- und Metallprodukte hergestellt.

An der Schwarzmeerküste bei Zonguldak, dem bedeutendsten Tagebau, wird Kohle abgebaut. Rund um Samsun werden Nahrungsmittel produziert und Tabak angebaut.

Die Küstenregionen am Ägäischen Meer und dem Mittelmeer sind vom Tourismus geprägt. Überall herrscht hier rege Bautätigkeit. Die Baubranche floriert und die zahlreichen Urlauber, nicht nur aus dem Ausland, freuen sich über die Entwicklung.

Zwischen İzmir, Uşak und Denizli sind viele Textilfabriken zu finden. Auch wird dort Maschinenbau betrieben, Chemie-, Eisen- und Stahlerzeugnisse produziert.

Dank des 1992 fertiggestellten Atatürk-Staudamms, bei dessen Errichtung 12.000 Menschen in elf-Stunden-Schichten rund um die Uhr arbeiteten, kann jetzt das trockene Land im Südosten der Türkei bewässert und durch Wasserkraft Stromerzeugt werden. Im Osten des Landes werden hauptsächlich Nahrungsmittel hergestellt, im Südosten, nahe der syrischen Grenze, wird Erdöl gefördert und Chemieprodukte produziert.






Landwirtschaft

Auch in der Türkei hat der Mensch nicht halt gemacht vor der Waldvernichtung. So wird in Anatolien seit Jahrhunderten der Wald gerodet, meist aus Armut. Da nur ca. 29 % der Türkei als Ackerflächen verfügbar sind, aber auch aufgrund von Brennstoffmangel und der ständig steigenden Bevölkerungszahl, muß der Wald dem Menschen weichen. Inzwischen wurden jedoch auf riesigen Arealen Neupflanzungen vorgenommen und zu Forsten eingezäunt. So können die heranwachsenden Bäume vor wildem Einschlag und Ziegenbissen geschützt werden.

In den zahlreichen Becken, Tälern, Küstenebenen und Bergländern werden einträgliche Intensivkulturen angebaut. Die Mehrzahl der türkischen Bauern betreibt Landwirtschaft jedoch auf kleinen Höfen, auf denen eine Technisierung nicht möglich ist. Noch heute werden ca. 50 % des Agrarlandes der Türkei ohne Einsatz technischer Geräte bearbeitet.

Auf der Anatolischen Hochebene werden hauptsächlich Weizen und Getreide angebaut. Entlang der Schwarzmeerküste wachsen Tabak, Tee, Haselnüsse und Getreide. Zitrusfrüchte, Baumwolle, Oliven und Banane sind im Küstenstreifen am Mittelmeer vorherrschend. Aufgrund des Klimas hier wird zweimal pro Jahr geerntet. Am Ägäischen Meer und am südlichen Marmarameer werden vor allem Tabak und Oliven angebaut.




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